Sonntag, 29. Juli 2007

Café's in Aachen: "Misuns"

Karte bei GoogleMaps.

Das zweite Café über das ich hier schreiben will ist das "Misuns" in der Jakobstraße 57. Da Café fiel mir zum ersten mal auf, als die Bauarbeiten in den Räumlichkeiten noch liefen. Schon allein die für ein Café untypische Lage am Rand der Innenstadt macht es zu etwas besonderem. Zwischen Wohnhäusern und ein gutes Stück abseits der Fußgängerzone würde man nicht direkt ein Café vermuten. Nach der Fertigstellung gefiel mir das "Misuns" äußerlich vor allem durch die große Glasfront und die sehr einladend wirkende Einrichtung.
Vor knapp 3 Wochen habe ich es dann geschafft das Café auch einmal von Innen zu sehen und der erste Eindruck von der einen Seite des Fensters bestätigte sich dann auch auf der anderen Seite. Das "Misuns" lädt mit seiner Mixtur aus roten Sesseln, dunkel-braunen Stühlen und Tischen, sowie der hellen langgezogenen Theke zum Verweilen ein. Der längliche Raum mit Fensterfronten an den Kurzseiten bietet Platz für circa 20 Personen. Größere Gruppen haben hier leider ihre Schwierigkeiten, da man in den gemütlichen Sitzecken nur mit maximal 4 Personen sitzen kann.
Eine Möglichkeit im Freien zu sitzen konnte ich bisher nicht entdecken, was zur Straßenseite auch nicht sehr angenehm sein dürfte. Im Inneren bekommt man jedoch vom Straßenlärm fast nichts mit, so dass man sich an den Plätzen zur Straße hin noch gut unterhalten kann. Auch die Musik, die eigentlich immer läuft, stört nicht bei Gesprächen. Meistens bekommt man hier Radiosender, wie zum Beispiel "einslive" zu hören.
Eigentlich wird man schon an der Türe darauf hingewiesen, dass man sich die Getränke selbst an der Theke abholen soll, wenn wenig los ist, ist sich die Bedienung aber nicht zu schade einem den Kaffee oder den frischen Orangensaft an den Platz zu bringen. Das spiegelt meiner Meinung nach auch die Unkompliziertheit wieder, die das Café ausstrahlt. Irgendwie wirkt alles sehr locker und entspannt. Genau das richtige für 30 Minuten Entspannung.
Die meisten Besucher, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, würde ich als Studenten einschätzen oder sie zumindest vom Alter dort einordnen. Touristen sieht man hier aufgrund der Entfernung zur Altstadt eher selten.
Was mich persönlich sehr gefreut hat, ist das Rauchverbot. Ich bin mir nicht sicher ob es im ganzen Laden gilt oder nur im hinteren Bereich, da ich aber nirgendwo einen Aschenbecher sehen konnte gehe ich davon aus, dass das Rauchen im ganzen Lokal unerwünscht ist. Eine super Sache!

Im "Misuns" kann man sich nicht nur mit den üblichen Kaffeearten, wie Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato verwöhnen lassen sondern erhält auch allerlei kleine Speisen. Hierzu zählen unter anderem belegte Bagel, Focaccia und hausgemachte Kuchen, sowie frischer Obstsalat. Außerdem werden jeden Tag wechselnde kleine warme Speisen und Salate angeboten. Verschiedene Frühstücksangebote sind ab 5,90 € erhältlich. Auf einem Schild wurde angekündigt, dass in Zukunft auch Cocktails zum Preis von 3,50 € und Sushi angeboten werden sollen. Was das Essen angeht, so kann ich leider noch keine Aussage darüber machen, da ich es noch nicht getestet habe. Wie in vielen anderen Cafébars auch gibt es hier alle Gerichte und Getränke auch "to Go". Die Zeit für einen Café im "Misuns" sollte man sich trotzdem einmal nehmen.
Für den Espresso bezahlt man hier 2,00 €, der Latte Macchiato, wie auch der Cappuccino schlagen mit 2,60 € zu Buche. Frisch gepresste Fruchtsäfte gibt es ab 2,50 €.
Einen Espresso Macchiato habe ich leider vergeblich versucht zu bestellen, da die Bedienung mit dieser Espresso-Art nichts anfangen konnte. An einem kleinen Tisch gegenüber der Bar kann man sich jedoch mit Zucker, Milch und Wasser zum Kaffee selbst eindecken.

Fazit
Ich bin stolz dieses kleine, nette und unkomplizierte Café in der Jakobstraße entdeckt zu haben. Abseits der hektischen Fußgängerzonen Aachens und den Horden von Touristen bietet es ein angenehmes und entspannendes Ambiente. Ohne weiters kann man hier auch länger sitzen und sich ausgiebig einer Zeitschrift oder seinem Gegenüber widmen. Als armer Student frage ich mich natürlich, warum der Espresso gleich viel wie in Cafés in bester Lage in der Altstadt und mit Bedienung kostet? Alles in allem werde ich aber gerne wieder auf den einen oder anderen Kaffee ins "Misuns" gehen.




Misuns Coffee & Bagels
Jakobstraße 57

Tel. 0241 951 8131

Aachener Beitrag zur deutschen Kultur

Nach mehr als einer Woche lern bedingter News-Abstinenz in diesem Blog gibt es heute zuerst einen Beitrag über den Versuch einiger Aachener den Sprung an die Spitze der deutschen Single-Charts zu schaffen. Auf den Spuren von Sido, Buschido und wie sie alle heißen bewegen sich ja einige Künstler. Normalerweise geht dieser Trend oder diese Musikrichtung an mir vorüber, doch diesmal dreht sich der Inhalt um die Grenzstadt Aachen. Das war der Grund für mich dieses Werk aus dem Aachener Osten doch einmal anzuhören bzw. anzuschauen. Es geht ja nichts mehr ohne ein professionell gestaltetes Musikvideo. Aber am besten bildet man sich wohl selbst ein Urteil über diesen Aachener Beitrag zum deutschen Kulturgut.

Sonntag, 15. Juli 2007

19" Network-Attached-Storage: Allnet ALL6700 (Teil 1)

Einleitung und Anforderungen:
In der letzten Zeit stand in der Firma, in der ich derzeit arbeite, die Erweiterung von Backup-Kapazitäten an. Da es sich hier nicht um sehr kritische Daten handelt konnte und wollte man auf eine festplattenbasierte Lösung als Alternative zur rotierenden Bandsicherung zurückgreifen. Ich wurde damit beauftragt eine kostengünstige und zuverlässige Lösung zu finden. Der erste Teil schien noch lösbar zu sein, aber wie lässt sich der Kostenfaktor mit Sicherheit und Zuverlässigkeit verbinden. Die Speicherkapazität sollte mindestens 2 Terabyte betragen.
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Markt und Preise:
Die ersten Recherchen bei großen Anbietern von Speicherlösungen ließen auf Preise im Bereich ab 3000€ schließen. In diesem Preissegment bin ich auf unterschiedliche Produkte zur Lösung des Problems gestoßen. Zum einen sind hier schon günstige SAS-Lösungen zu haben und zum anderen NAS-Systeme. Da alle Server derzeit ausgelastet sind und wir keinen eigenen Server zur Anbindung eines SAS-Systems zur Verfügung haben, ist die Wahl auf ein NAS-System gefallen. Der Preis schien jedoch nicht akzeptabel zu sein.
Im Moment findet man in PC-Zeitschriften des öfteren Anzeigen für kleine NAS-Systeme für den SOHO-Bereich. Preislich liegen diese Systeme meistens unter 1000€. Leider bieten sie aufgrund eingeschränkter Netzwerkperformance keine Lösung für die Backuperweiterung. Das Fehlen der Möglichkeit die meisten SOHO-Geräte in eine Windows-Domäne einzubinden veranlasste mich weiter zu suchen.

Das Allnet ALL6700:
Bei meinem Recherchen im Bereich der SOHO-Systeme bin ich dann auf ein Gerät von Allnet gestoßen. Das NAS bietet Platz für 4 S-ATA- Festplatten, verfügt über 2 Gigabit-Ethernet-Ports, sowie die Möglichkeit der Anbindung an eine Windows- Domäne. Vor allem aber schien mir der Preis äußerst attraktiv. 1367€ für das Leergehäuse liegen weit unter dem Preis von ähnlichen Systemen anderer Hersteller.
Also wurde das Gerät bestellt und zusätzlich vier Samsung HD501LJ mit je 500GB Kapazität. So sollten uns dann also maximal 2 Terabyte an Speicherplatz zur Verfügung stehen.

Lieferumfang und Installation:
Letzte Woche trafen dann das 19" Gehäuse und die Festplatten ein. Im Lieferumfang befanden sich zusätzlich zum Gerät ein Patchkabel, ein Kaltgeräte-Netzkabel sowie eine gedruckte Kurzanleitung und eine CD mit dem Handbuch und einem Konfigurationstool. Die Installation der Festplatten ging dank der Wechselrahmen ohne Probleme vonstatten und dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Der Anschluss des Geräts an das lokale Netzwerk stellte ebenfalls kein großes Hindernis dar. Einziges Manko war hier, dass die Netzwerkbuchsen an der Rückseite des Gerätes nicht beschriftet waren und man daher nicht weiß wie die Karte konfiguriert ist, die das Gerät mit dem Netz verbindet.
Nachdem das Gerät physikalisch mit dem Netzwerk verbunden ist, lässt es sich mit dem mitgelieferten Konfigurationstool aufspüren und für den ersten Gebrauch konfigurieren. Leider kam hier abermals das Problem mit der fehlenden Beschriftung der Ports zum Tragen, so musste ich durch testen herausfinden, welchen Port ich nun konfigurieren sollte.

Konfiguration:
Sofern die Konfiguration über das Tool erfolgreich war und man das Administrator-Passwort neu gesetzt hat, kann man sich jetzt per Weboberfläche am NAS anmelden und dort die letzten Einstellungen vornehmen. Hier werden nun noch das RAID-Level, sowie die verfügbaren Dienste ausgewählt. Das ALL6700 ermöglicht die RAID-Level 0,1,5,6,10 sowie JBOD. Wir haben uns für ein RAID 5 entschieden, da es für uns genügend Sicherheit bietet und 1,5 Terabyte für uns ausreichend sind. Die Konfiguration des RAID's war innerhalb von 5 Minuten erledigt, das interne Anlegen RAID's dauerte jedoch mehr als 5 Stunden. Die Dienste FTP, NFS, AFP und File-Webaccess haben wir deaktiviert, da sie für uns nicht relevant sind und für sie nur zusätzlicher Administrationsaufwand nötig ist. Die Erreichbarkeit wird nun nur noch über CIFS/SMB gewährleistet und die Benutzerauthetifizierung wurde über die Domäne realisiert. Die Möglichkeit die Benutzerverwaltung des NAS zu nutzen haben wir nicht in Erwägung gezogen, da auch hier ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand nötig wäre.
Alles in Allem ging die Integration des Gerätes schnell von statten und wir konnten problemlos die im Netzwerk verfügbare Speicherkapazität erhöhen.

Im zweiten Teil dieses Artikels werde ich dann auf Leistungsaspekte und weitere Details des Gerätes eingehen.

Weitere Informationen zum Gerät:
Allnet:

http://www.allnet.de/product_info_allnet.php?cPath=_&products_id=100106
Thecus (baugleiches Gerät):

http://www.thecus.com/products_over.php?cid=1&pid=26

Mittwoch, 11. Juli 2007

Café's in Aachen: "Punto canteen"

Karte bei GoogleMaps.

So, heute schreibe ich also meinen ersten Testbericht über ein Café. Das Ganze soll eine kleine Serie über Cafés hier in Aachen werden. Ich bin öfter mal Kaffeetrinken, wie die meisten, die mich kennen, wissen. Daher und weil Aachen eine ganze Menge Cafés hat, sollte es hier regelmäßig Neues zu lesen geben.

Heute schreibe ich über das "Punto canteen". Das "Punto canteen" liegt ganz in der Nähe des Marktplatzes in einer Gasse in Richtung Dom, der Krämerstraße. Die zentrale Lage sollte es eigentlich zu einem Anziehungspunkt für Touristen machen, dennoch trifft man häufig weniger Gäste als erwartet an. Ein Vorteil für mich, ich finde immer einen Platz. Bei schlechtem Wetter ist das "Punto canteen" für Gruppen weniger geeignet, da es im Innenbereich nur kleine Bistrotische mit Platz für ca. 4 Personen pro Tisch bietet.
Bei Sonnenschein kann man auch mit mehreren Leuten ohne Probleme auf der Außenterasse im Hof vor dem Couvenmuseum sitzen.
Das "Punto canteen" hat mich zuerst vor allem durch seine moderne und gepflegte Einrichtung angezogen. Dunkles Holz-Mobiliar in hellen Räumlichkeiten unterstreichen den mediteranen Anspruch. Eine große Glasfront gewährt den Blick auf das meist hektische Treiben in der Fußgängerzone vor dem Café. Ein schöner Kontrast zu einem ruhigen Espresso bei entspannter Musik. Meistens bekommt man hier, ganz nach meinem Geschmack, verschiedene "easy-listening"-CDs zu hören. Die Lautstärke ist meiner Meinung nach sehr angenehm gehalten.
Das Angebot umfasst neben den üblichen Kaffee-Arten und Kaltgetränken auch frisch gepressten Orangensaft und kleine Speisen. Zusätzlich werden jeden Tag wechselnde warme Gerichte angeboten. Hier legt das "Punto canteen" Wert auf frische Zutaten und leichte Gerichte. Außerdem gibt es den ganzen Tag über Bagels, die man sich frisch mit allerlei Zutaten belegen lassen kann. Mein Tipp: einen Bagel mit Frischkäse und Marmelade zum Frühstück. Dazu werden kleine Antipasti-Teller angeboten. Bei diesem Angebot kann man eigentlich den ganzen Tag über zu einem kleinen Snack im "Punto canteen" vorbeischauen. Slow-food lässt grüßen.
Preislich bewegt sich das "Punto canteen" eher im höheren Preissegment, zumindest für Aachen. So bezahlt man derzeit für einen "Segafredo" Espresso 1,80€, für einen Latte Macchiato 2,60€ und für ein Bier (0,33l) 2,40€.
Die Qualität des Kaffees und das wirklich angenehme Ambiente ziehen mich immer wieder für eine kleine Auszeit ins "Punto canteen".
2005 belegte das Café beim Wettbewerb zur besten Außenbewirtung der Stadt Aachen den 2. Platz

Fazit
Wer gern und ohne Reue auch mal etwas mehr für seinen Kaffee ausgeben will und die Zeit beim Kaffee dafür nutzen will, um von einem stressigen Tag abzuschalten, ist im "Punto canteen" genau richtig.



Punto canteen
Krämerstraße 9
52062 Aachen

Tel. 0241 400 9900
Fax. 0241 401 1142

Montag, 9. Juli 2007

Geister in der Informatik 2 Vorlesung

Am 6. Juli 2007 wurde das Audimax an der RWTH-Aachen von 3 Geistern heimgesucht. Prof. Nagl erschrak sich wohl tatsächlich an den "Geistern die er nicht rief". Ein geistesgegenwärtiger Student (es gibt sie wirklich) hat das Geschehen für die Nachwelt und "nicht-Info2-Hörer" auf qualitativ hochwertigem Handy-Film festgehalten. Gefunden in ET-Fachschaft-Newsgroup.

Wem vetraut Deutschland?

Am gestrigen Sonntag veröffentlichte die Bild am Sonntag eine Umfrage, die sie beim Meinungsvorschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben hatte. Die BamS fragte: "Wem vertraut Deutschland?". Das Ergebnis der Umfrage schokierte mich dann doch etwas. Günther Jauch auf Platz eins, kurz gefolgt von Joachim Löw. Auf Platz 3 tummelt sich RTL's Chef-Nachrichtensprecher Peter Kloeppel. Politiker sind eher auf den hinteren Rängen zu finden. Es ist doch erschreckend, dass Popularität mit Vertrauen einherzugehen scheint.
Nicht nur ich habe mir Gedanken über das Thema gemacht. Auch Wilfried Schmickler hat sich mit dem Ergebnis und anderen Ereignissen des Wochenendes wie den Life-Earth-Konzerten beschäftigt. Er verpackt seine Meinung in einem unterhaltsamen Podcast.

Sonntag, 8. Juli 2007

Prolog

So, dies soll nun also der Start meines Blogs sein. Aber warum mache ich das hier eigentlich. Nun, jeden Tag bekomme ich so viele News und Informationen über die unterschiedlichsten Themen von Freunden und Bekannten. Auch auf meinen täglichen Streifzügen durch andere Blogs, Newsseiten und Newsgroups stoße ich immer wieder auf Kurioses und Interesanntes.
Der Start ist jetzt also gemacht. Nur wie schreibt man so einen Blog? Ich habe mich also auf die Suche nach einer kleinen Starthilfe gemacht. Und wo sollte man mehr Informationen finden, wie man "richtig bloggt" als in anderen Blogs. Bei trendmile habe ich einen interesannten Artikel gefunden, der mehrere andere Seiten zu diesem Thema verlinkt. Am meisten konnte ich jedoch von Klaus Ecks Artikel "10 Tipps zum besseren Blog" mitnehmen.
Im ganzen habe ich also mehr als genug Hilfen für meinen Start in die "Bloggerei" gefunden. Ich bin aber immer wieder dankbar über Themenvorschläge und Kritik.